Wintertaugliche Allrad-SUVs im Sommer günstig kaufen

Allrad-SUV im Sommer kaufen

Der Winter kommt sicherlich. Warum sollten Sie sich also nicht schon jetzt nach einem wintertauglichen SUV umschauen. Denn mit der kalten Jahreszeit steigt auch meist die Frust der Autobesitzer. Split, Frost und Steinschläge und auch das Streusalz setzen dem Fahrzeug erheblich zu. Auf rutschigen Straßen sind Blechschäden und Parkrempler ebenfalls keine Seltenheit. Ein Grund mehr sich vielleicht nach einem Zweitwagen umzuschauen, der vorwiegend im Winter gefahren wird. Allradantrieb wäre hier natürlich optimal. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten sollten. 

Allrad muss nicht immer teuer sein

Ein Fahrzeug mit Allrad ist natürlich immer teurer. Der Vorteil ist: Die Optik kann hier ruhig zweitrangig sein, da es vorwiegend im Winter gefahren wird. Stimmt alles mit der Technik, können Sie vielleicht die eine oder andere Gebrauchsspur in Kauf nehmen.

 

SUVs werden seit den 90er Jahren immer beliebter, gibt es allerdings schon länger auf den Strassen. Jeep und Range Rover waren hier sicherlich die Vorreiter. Der Unterschied zwischen einem Jeep und einem SUV ist allerdings, dass SUVs den Komfort einer normalen Limousine vorweisen können und nur bedingt Geländetauglich sind. Trotzdem haben SUVs mit Allrad einige Vorteile und manche Modelle können schon fast mit einem Jeep verglichen werden. 

Der SUV

Ein SUV eignet sich besonders gut auch für längere Fahrten, da er gegenüber einem waschechten Jeep deutlich komfortabler ist. Die Geländetauglichkeit wird durch die selbsttragende Karosserie eingeschränkt. Können diese einen Allradantrieb vorweisen, sind sie allerdings geländetauglich. Der Allradantrieb kann in der Regel bei Bedarf zugeschaltet werden. Oft ist hier der Übergang zwischen einem kompakten und einem großen SUV fließend und die Modelle unterscheiden sich nur mit ein paar cm Größe. 

Die Vorteile der SUVs

Schon aufgrund seiner Größe besitzt der SUV einige Vorteile gegenüber einer Limousine. Hier erhalten Sie ein großes Platzangebot und ein großes Gepäckraumvolumen. Einige Modelle werden sogar als Sieben- oder Neun-Sitzer angeboten und werden dadurch Familientauglich. Eine bessere Einsicht in den Verkehr erhalten Sie durch die erhöhte Sitzposition. Für Sie ist das Risiko einer schweren Verletzung bei einem Unfall zudem wesentlich geringer. Der Unfallgegner muss hier allerdings mit schwereren Folgen rechnen. 

Auf diese Punkte sollten Sie bei Ihrem Kauf achten

Vor dem Kauf sollten Sie sich genau informieren, mit welchem Antrieb der SUV ausgestattet ist. Denn nicht alle verfügen über einen Allradantrieb. Fahren Sie gelegentlich in die Berge, kann sich dies schnell rentieren. Müssen Sie diesen extra zuschalten, kann dies allerdings früher zu einem Schaden am Fahrwerk führen. Dieses Problem können Sie mit einem permanenten Allradantrieb umgehen. Allerdings müssen Sie in beiden Fällen mit einem erhöhten Kraftstoffverbrauch rechnen. Denn solche Gefährten sind meist um die 100 kg schwerer. Aus diesem Grund bieten einige Hersteller zusätzlich kompakte und mini SUVs an. Diese ähneln optisch einem SUV, überzeugen aber durch ihren niedrigen Verbrauch. 

Der kompakte SUV

Viele europäische Hersteller haben einen oder mehrere Kompakt-SUVs im Angebot. Diese sind aufgrund des Raumangebotes und der erhöhten Sitzposition so beliebt, sind aber deutlich leichter und sparsamer im Unterhalt. Beliebte Modelle sind hier der Hyundai ix35, Audi Q3, BMW X3 oder der Honda HR-V. Der VW Tiguan zählen ebenso dazu wie der Skoda Yeti oder der Nissan Qashqai und der Dacia Duster.

Der Mini-SUV

Manchmal ist es nicht so einfach einen Mini-SUV von einem Kompakt-SUV zu unterscheiden. Die Grenzen sind hier fließend. Auch die Mini-SUVs verfügen über eine erhöhte Sitzposition und mehr Bodenfreiheit. Dies kommt der besseren Sicht auf den Straßen zu gute. Der Mini-SUV vereint die Sitzposition eines SUVs mit der Agilität eine Limousine und dem Platz eines Vans. Die beliebtesten Modelle dieser Art sind der Renault Captur, MINI Countryman, der Nissan Juke oder der Opel Mokka. Auch der Peugeot 2008 zählt zu dieser Klasse. 

Allrad geht auch teuer

Allrad kaufen teuer

Aber Allrad-Fahrzeuge gibt es auch in den oberen Preisklassen, wenn auch diese nur bedingt wintertauglich sind. Hierzu zählen zum Beispiel der Ferrari FF für mehr als 200.000 Euro oder die AMG-Modelle der Mercedes S- und G-Klasse. Diese starten allerdings bereits bei 100.000 Euro. Für diese Preise erhalten Sie natürlich ein deutliches Plus an Komfort und Luxus.

SUV-Reifen im Winter

Oft werden die grobstolligen Profile der Allrad-Fahrzeuge deutlich überbewertet. Denn bei Schnee und Eis führen diese nicht dazu, dass der Bremsweg verkürzt wird. Denn reifen mit feinem Profil können mehr Kontaktfläche zur Straße vorweisen, was ihnen einiges an Vorteile bringt. 

 

Zudem wirkt sich das hohe Gewicht der SUVs negativ auf vereisten Fahrbahnen aus. Denn dieses führt dazu, dass ein SUV auf einer vereisten Fahrbahn schneller und auch weiter rutscht als eine vergleichbare Limousine. Hier helfen auch ESP und Traktionskontrolle nicht wirklich. Hier sollten Sie besonders vorsichtig fahren. Denn die Allrad-Fähigkeiten sollten Sie nicht auf das Bremsen auf Eis und Schnee übertragen. Zudem kommt es bei den schweren Fahrzeugen bei einem Bremsvorgang zu einer erhöhten Achslastverschiebung. Ein SUV neigt hier eher dazu auszubrechen. Dies gilt auch für die Kurvenfahrten. Bremsen in Kurven führt hier zu einem erhöhten Wankeffekt. Dieser wiederum führt dazu, dass der SUV schneller ins Schleudern gerät. 

 

Auch bei einem SUV hängt eine sichere Bremsung immer von der verwendeten Bereifung ab. Dies gilt für den Winter doppelt. Denn auch einen SUV mit Allrad müssen Sie mit Winterbereifung ausrüsten. Nur so kann gewährleistet werden, dass auf die Fahrbahn die höchstmögliche Bremskraft übertragen werden kann. Im Gelände und auf Schotter ist ein SUV einer Limousine sicherlich im Vorteil, auf Eis und Schnee ist das nicht unbedingt gegeben, wenn Sie die Bremsleistung betrachten. Und die Bremsleistung gehört zu den wichtigsten Disziplinen im Winter. 

Fazit: Der SUV für den Winter macht nicht immer Sinn

Entscheiden Sie sich für einen Winter-SUV erhalten Sie einige Vorteile. Hierzu gehören die erhöhte Sitzposition und damit die bessere Übersicht, wie auch der Allradantrieb. Allerdings sollten Sie auch mit einem SUV im Winter besonders vorsichtig sein, da die grobstolligen Reifen nicht immer die besten Bremsleistungen auf glatten Straßen vorweisen können.