Verkaufen Sie Ihr altes Auto ganz einfach

Auto verkaufen Schweiz

Wenn Sie heute ein altes Auto fahren kann es Ihnen passieren, dass Sie als Umweltsünder betitelt werden. Auch wenn das so mit Sicherheit nicht immer richtig ist, denken Sie vielleicht über den Kauf eines neuen Autos nach. Doch wohin mit Ihrem alten Auto? Hier gibt es je nach Zustand des Fahrzeugs zwei Alternativen: entweder bringen Sie Ihr Auto zum Schrottplatz oder verkaufen dieses an einen Autoankauf

Früher konnte man sich ziemlich genau nach der Schwacke Liste richten oder die frühere TCS-Empfehlung nutzen. Dies ist heute nicht mehr so. Jeder Autohändler nutzt für den Autoankauf eine eigene Kalkulation. Die Preise können stark schwanken und sind abhängig von Kilometerleistung, Zustand oder Sonderausstattung. Früher war die Klimaanlage sicherlich noch Luxus, heute ist sie fast obligatorisch.

 

Aber auch die Region in der Sie Ihr Auto verkaufen kann wichtig sein. Verkaufen Sie Ihr Fahrzeug in einer wirtschaftlich schwachen Region, werden Sie wahrscheinlich keinen guten Preis erhalten. Auch wenn es für den Autohandel nur wenig Konkurrenz gibt, wird Ihr Gewinn deutlich niedriger ausfallen. Dies bedeutet aber auch, sollten sich in Ihrer Region mehrere Autoankäufer befinden, kann dies dazu führen, dass Sie einen höheren Preis erzielen können. Je nach Zustand kann es aber auch Sinn machen, dass das Auto in den Export geht. Hundertausende Autos finden so jedes Jahr ihren Weg nach Asien oder Afrika. Das gilt meist für die Autos, die hier fast nur noch Schrottwert haben aber immer noch fahrtüchtig sind.

 

Auf dem Schiff werden die Autos so eng wie möglich aneinander gestellt, da äußerliche Schäden unerheblich sind. Dadurch können die Transportkosten aber gesenkt werden. Sollte Ihr Auto für den Export vorgesehen sein, müssen Sie sich um die äußerliche Pflege keinerlei Gedanken machen.

Achtung – Fallen Sie nicht auf Abzocker rein

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Besonders beim Export gibt es immer wieder unseriöse Händler. Hier kommt es entweder zu wirklichen Dumping-Preisen oder Sie werden zum Beispiel mit Falschgeld bezahlt. Auf einen Scheck sollten Sie immer verzichten, da es sein kann, dass dieser nicht gedeckt ist.

 

Aus diesem Grund sollten Sie das Geld welches Sie erhalten immer auf seine Echtheit überprüfen. Am besten vereinbaren Sie die Geldübergabe bei einer Bank, so dass diese das Geld sofort kontrollieren können. Möchten Sie bei einem Export-Händler ein gebrauchtes Fahrzeug kaufen, sollten Sie hier ebenfalls Vorsicht walten lassen. Hier kann es häufig zu Problemen mit der Garantie kommen, wenn Ihr Fahrzeug bereits nach wenigen Kilometern defekt ist. 

 

Hören Sie sich in Ihrem Umfeld vor dem Kauf um oder recherchieren Sie die Daten über den Händler im Internet. Sollte der Händler unseriös sein, finden Sie im Internet oft deutliche Hinweise anderer Kunden. Das bedeutet aber auch für Sie: sollten Sie auf einen unseriösen Händler reingefallen sein, warnen Sie Andere und berichten darüber. Achten Sie aber auf Ihre Wortwahl. Sprechen Sie von betrug, müssen Sie dies im Zweifelsfall auch nachweisen können. Denn sollte der Händler gegen Ihre Aussage klagen, könnte dies zu einem Problem für Sie werden. 

Wichtige Punkte für den Kauf oder Verkauf

Es gibt einige Dinge die Sie beachten sollten, damit ein Kauf oder Verkauf möglichst reibungslos von statten geht.

 

Die Terminabsprache

Sie sollten für Ihren Termin beim Autoankauf ausreichend Zeit einplanen. Dieser möchte Ihr Auto genau unter die Lupe nehmen und wahrscheinlich auch eine Probefahrt vornehmen. 

 

Wichtige Dokumente

Alle wichtigen Unterlagen sollten Sie bereitlegen. Hierzu gehören das Serviceheft, Fahrzeugausweis, Abgasdokument, Nachweis der letzten MFK und Bedienhandbücher. Sollten Sie Belege über Sonderausstattungen besitzen oder Rechnungen der letzten Reparaturen, sollten Sie diese ebenfalls bereithalten.

 

Warum verkaufen Sie Ihr Auto

Erwähnen Sie alle Punkte, die positiv für Ihr Auto sprechen. Sprechen Sie an, warum Sie Ihr Auto verkaufen möchten. Unfallschäden oder sicherheitsrelevante Mängel sollten aber ebenfalls erwähnt werden.

 

Die Mängel

Bereits vor der ersten Besichtigung sollten Sie dem Ankauf aber mitteilen, welche Schäden sich an dem Auto befinden. Hierbei geh es aber nicht um kleiner Kratzer oder einem Loch im Sitz, sondern beispielsweise um Unfallschäden, auch wenn diese behoben wurden. Findet der Käufer dies nach dem Kauf raus, kann Ihnen dies als arglistige Täuschung zur Last gelegt werden. So hat der Autoankauf die Möglichkeit sofort wieder von dem Kaufvertrag zurückzutreten. Eine andere Möglichkeit wäre, dass der Kaufpreis gemindert wird. Sollte es zu einem Unfall kommen, könnte das Verschweigen eines früheren Unfalls dazu führen, dass Sie Schadenersatz zahlen müssen.

 

Sollte Sie das Fahrzeug ebenfalls gebraucht gekauft haben und Sie sind sich nicht sicher, ob es im Vorfeld einen Unfallschaden gab, treffen Sie auch keine Aussagen dazu. Kreuzen Sie im späteren Kaufvertrag unfallfrei an, können Sie auch zur Rechenschaft gezogen werden. 

 

Der Preis

Machen Sie sich bereits vor dem Verkauf Gedanken darüber, wo Ihre Schmerzgrenze liegt. Denn der Autoankauf wird natürlich versuchen den Preis zu drücken. Schliesslich muss er den Wagen wieder verkaufen und möchte auch einen Gewinn erwirtschaften. 

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Fit für den Verkauf

Beachten Sie die folgenden Punkte um einen möglichst guten Preis zu erzielen. Manchmal ist es mit nur wenig Aufwand möglich ein paar hundert Franken mehr zu erhalten.

 

Der Zeitpunkt ist wichtig

Cabrios lassen sich im Frühjahr oder Sommer besser verkaufen als im Winter. Günstige Winteroccasionen oder Allradfahrzeuge verkaufen sich besser im Herbst oder Winter. Achten Sie also auf die Jahreszeit.

 

Die Optik

Bevor Sie mit Ihrem Auto zum Autoankauf fahren, sollten Sie diesen noch einmal gründlich reinigen und eventuell auch polieren. Sie erzielen auch einen besseren Preis, wenn Sie das Auto kurz nach der MFK verkaufen. Lassen Sie Ihr Auto vielleicht sogar noch einmal checken. 

 

Smart-Repair

Kleinere Beulen oder Lackschäden lassen sich oft günstig mittels Smart-Repair beseitigen. Hierdurch können Sie einen deutlich höheren Preis erzielen. Lassen Sie sich aber vorher einen Kostenvoranschlag erstellen, damit Sie wissen, ob sich dies noch lohnt.

 

Der Preis

Wichtig ist, dass Sie sich bei Ihrer Kalkulation einen realistischen Preis überlegen, zu dem Sie Ihr Auto verkaufen möchten. Schauen Sie sich im Internet um, zu welchen Preisen Ihr Fahrzeug in der Regel verkauft wird. So erhalten Sie einen ersten Anhaltspunkt. Bei Fahrzeugen die sich noch in einem guten Zustand befinden oder die besonders hochpreisig sind, kann es sich auch empfehlen, wenn Sie einen Gutachter hinzuziehen. 

 

Der Kaufvertrag

Achten Sie beim Kaufvertrag darauf, dass alle wichtigen Daten enthalten sind. Hierzu gehören Ihre persönlichen Daten, die Daten des Autoankäufers und auch die Fahrzeugdaten. Mängel gehören ebenfalls dazu. Als Privatverkäufer können Sie eine Gewährleistung ausschliessen und Sie müssen keine Garantie auf das Fahrzeug geben. Allerdings sind arglistig verschwiegene Mängel oder Unfallschäden davon ausgenommen. 

 

Die Übergabe

Bei der Übergabe an den Autoankauf sollten Sie alle Dokumente und Schlüssel mit aushändigen. Diese erfolgt natürlich erst nach vollständiger Bezahlung. Das Fahrzeug muss danach abgemeldet werden. Die Annullierung können Sie nur beim zuständigen Strassenverkehrsamt beantragen. 

 

Sollten Sie Ihr Auto privat verkaufen, vermeiden Sie unter allen Umständen ungewöhnliche Übergabestellen wie eine Autobahnraststätte. Am besten ist es, wenn Sie eine zweite Person mit zur Übergabe nehmen.